Gasfedern mit Einschubsicherung
Funktion
Gasfedern mit Einschubsicherung verfügen über eine mechanische Feststellung, die ein unbeabsichtigtes Zusammendrücken der Gasfeder im ausgefahrenen Zustand verhindert. Klappen bleiben dadurch sicher geöffnet – auch bei äußeren Einwirkungen wie Wind oder anderen Belastungen.
Erst durch gezieltes Lösen der Einschubsicherung kann die Gasfeder wieder eingefahren und die Klappe geschlossen werden.
Eigenschaften
- Die Einschubsicherung ist eine mechanische Sicherheitsfeststellung, die ein ungewolltes Einschieben der Kolbenstange mit einer Nennkraft von bis zu 2500 N verhindert
- Die Gasdruckfedern können in Hublängen von 150 mm – 900 mm und mit einer max. Kraft von 2500 N geliefert werden
- Die Verriegelung erfolgt durch die Drehung der Einschubsicherung und ist ab einem Lagewinkel von 5° sichergestellt
- Auch bei mehreren Gasfedern an einer Klappe kann die Entriegelung und das Schließen der Klappe durch eine einzelne Person erfolgen
- Da sich die Bauweise der Gasdruckfedern von anderen Gasfedertypen unterscheidet, ist die Einschubsicherung nur in Kombination mit der Gasfeder erhältlich und kann nicht nachträglich an vorhandenen Gasdruckfedern nachgerüstet werden
