Thor setzt auf DICTATOR Gasfedern aus Edelstahl AISI 316 für seine Schiffsflotte

Ausgangssituation

Häufig genutzte Schiffsluken an Bord der Schiffe funktionieren nicht zuverlässig

Die Firma Thor ist eine 1994 gegründete Reederei mit Sitz auf den Färöern, die weltweit tätigt ist. Sie hat sich inzwischen auf Versorgungsschiffe für Offshore-Plattformen und Rohr- und Kabelleger-Schiffe spezialisiert. Ein weiterer Einsatzbereich der Schiffe sind Aufgaben im Bereich der seismischen Datenerfassung. Der Fokus liegt auf höchstem technischen Standard, Sicherheit und ständiger Einsatzfähigkeit.

Leider gab es bei den Luken an Deck immer wieder Probleme. Sie werden sehr häufig genutzt und müssen viele Anforderungen erfüllen:

  • sie müssen dicht schließen
  • sie müssen sich von innen und außen ohne übermäßigen Kraftaufwand öffnen lassen
  • sie müssen in der geöffneten Position zuverlässig stehen bleiben
  • sie müssen sich auch wieder ohne großen Kraftaufwand schließen lassen

Thor hatte früher mit Gasfedern anderer Hersteller gearbeitet. Leider erfüllten diese nicht die Anforderungen. Sie verloren an Kraft und waren den maritimen Einsatzbedingungen nicht gewachsen. Was kann passieren, wenn eine Gasfeder an Kraft verliert?

  • die Klappe lässt sich nur noch mit höherem Kraftaufwand öffnen
  • wenn die beiden Gasfedern an einer Klappe unterschiedlichen Druck haben, lässt sie sich kaum noch öffnen oder auch schließen, sie verwindet sich
  • die Klappe bleibt in geöffneter Position nicht stehen
  • die Klappe kann jemanden verletzen, wenn die Klappe aufgrund nicht mehr einwandfrei arbeitender Gasfedern herunterfällt

Der hohe Sicherheitsanspruch von Thor für seine Besatzungen konnte mit den fehlerhaften Gasfedern nicht mehr aufrechterhalten werden.

Lösung

Exakt berechnete Gasfedern aus AISI 316 von DICTATOR

Eine der Herausforderungen bestand darin, dass jede Luke anders war, sowohl von Abmessungen, Gewicht und auch im Hinblick auf den benötigten Öffnungswinkel.

Als weitere Schwierigkeit kam hinzu, dass die Klappen einen ausgeklügelten Verriegelungsmechanismus haben, damit sie auch bei hohem Seegang wasserdicht abschließen. Die Gestänge dieser Verriegelungen nehmen viel Platz ein. Es musste also bei der Berechnung der Gasfeder zusätzlich darauf geachtet werden, wo sie überhaupt angebracht werden können, damit sowohl sie als auch der Verriegelungsmechanismus immer einwandfrei funktionieren.

Da die technische Kundenberatung von DICTATOR, in diesem Fall die schwedische DICTATOR Niederlassung, ständig mit solchen Anforderungen konfrontiert ist, verfügt sie über das nötige Knowhow, um auch in solchen anspruchsvollen Fällen eine optimale Lösung zu finden.

Noch eine weitere, nicht technische Anforderung galt es zu erfüllen: Da ja jede Luke anders ist, mussten die Gasfedern in der Produktion mit ihrem späteren Einsatzort, d.h. genaue Lukenangabe, gekennzeichnet werden, damit ein reibungsloser Einbau gewährleistet war.

Einige der erzielten Verbesserungen:

  • deutlich reduzierte Öffnungskraft für die Luken erforderlich, was eine enorme Erleichterung für die Schiffsbesatzung bedeutet
  • sicheres und kontrolliertes Öffnen, auch von unten
  • erhöhte Betriebssicherheit in der anspruchsvollen maritimen Umgebung
  • geringeres Risiko für die Schiffsbesatzung

Dass Thor mit dem Service von DICTATOR zufrieden ist, zeigt sich daran, dass der Reihe nach die Decksluken auf den verschiedenen Schiffen mit DICTATOR Gasfedern ausgerüstet wurden.

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob Gasfedern und Verriegelung sich gegenseitig behindern. Aber beide arbeiten einwandfrei.

Eine exakte Berechnung der Gasfeder (Länge, Kraft, Montageposition) ist die unabdingbare Voraussetzung für eine einwandfreie Funktion. Die Montage muss exakt an den von DICTATOR errechneten Befestigungspunkten erfolgen. 

Ein zusätzlicher Service von DICTATOR: auf dem Etikett der Gasfedern (im Bild an der linken Gasfeder unten zu sehen) ist neben Artikelnummer und Herstellcharge vermerkt, an welcher Klappe des Schiffes sie montiert werden muss. Damit werden Verwechslungen vermieden. Und die Montagezeiten verkürzen sich, da nicht bei jeder Gasfeder nachgesehen werden muss, an welcher Klappe sie zu montieren ist. 

Bilder © Firma Thor

Eckdaten des Projekts

  • Problemstellung: Häufig genutzte Decksluken auf Schiffen funktionieren aufgrund unzuverlässiger Gasfedern nicht mehr sicher und komfortabel.

  • Anforderungen:
    – Leichtes Öffnen und Schließen der Decksluken
    – Sicheres Offenhalten in geöffneter Position
    – Zuverlässige Funktion unter maritimen Bedingungen
    – Individuelle Anpassung an unterschiedliche Luken

  • Eingesetzte Produkte:
    DICTATOR Gasfedern aus Edelstahl AISI 316, individuell berechnet und gekennzeichnet >> Produktdetails

  • Ergebnis:
    – Deutlich geringerer Kraftaufwand beim Öffnen
    – Sicheres und kontrolliertes Handling der Luken
    – Höhere Betriebssicherheit an Bord
    – Langfristig zuverlässige Lösung für die Schiffsflotte

Sie suchen auch nach einer Lösung, um Schiffsluken an Bord eines Schiffes komfortabel und sicher zu bedienen?

Weitere Informationen

  • Füllen Sie den Gasfeder-Fragebogen aus und Sie erhalten ein Angebot, das auf Ihre Anforderungen zugeschnitten ist

  • Sehen Sie sich den Prospekt Gasfedern für weitere Einblicke in unsere Gasfeder-Lösungen an

  • Lesen Sie hier nach, auf welche Faktoren es bei einer Gasfeder-Berechnung ankommt

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