Grundprinzip von Gasfedern mit Einschubsicherung
Gasfedern mit Einschubsicherung sind spezielle Gasdruckfedern, die über eine mechanische Feststellung verfügen. Die Einschubsicherung verhindert, dass die Gasfeder im ausgefahrenen Zustand unbeabsichtigt zusammengedrückt wird. Dadurch bleibt eine Klappe oder Abdeckung zuverlässig in geöffneter Position – selbst bei Wind oder äußeren Belastungen.
Verriegeln und Entriegeln durch Drehen
Die Einschubsicherung wird durch eine Drehbewegung aktiviert oder deaktiviert.
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Zum Verriegeln: Einschubsicherung um 180° drehen – die Gasfeder ist festgestellt.
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Zum Entriegeln: Einschubsicherung erneut um 180° drehen – die Klappe kann wieder geschlossen werden.
Damit die Gasfeder sicher verriegelt, muss beim Einbau ein Lagewinkel der Gasfeder von mindestens 5° gegeben sein. Nur so ist gewährleistet, dass die Einschubsicherung korrekt einrastet.
Gasfedern mit Einschubsicherung im Einsatz
Beim Öffnen einer Klappe arbeitet die Gasfeder zunächst wie gewohnt. Erst wenn die Einschubsicherung nach dem Öffnen der Klappe gedreht wird, aktiviert sich die Feststellung. So bleibt die Klappe auch bei großer Belastung der Klappe in geöffneter Position. Insbesondere für Anwendungen wie Verkaufsstände, Imbissbuden oder andere Klappen, bei denen Personen darunter arbeiten oder sich aufhalten, ist das eine wichtige zusätzliche Sicherheit.

