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Gasfedern in Vakuum-Furnierpresse sorgen für einfaches Handling und schützen die hochwertige Maschine

Teamwork bei Gasfedern: im Doppelpack sorgen sie für einen reibungslosen Arbeitsablauf bei der Bedienung der Klappen

Eine Vakuum-Furnierpresse ist eine bahnbrechende Erfindung, gerade für kleinere Schreinereien. Denn sie ist ein vollwertiger Ersatz für eine hydraulische Furnierpresse – mit einem enorm großen Vorteil: das zeit- und relativ kostenintensive Aufheizen der hydraulischen Furnierpresse entfällt. Die Vakuum-Furnierpresse ist sofort einsatzbereit.

Die Vakuum-Furnierpresse hat zwei Klappen: Die obere Klappe hat einfach nur eine Schutzfunktion, damit die Vakuum-Membran der darunterliegenden Klappe nicht beschädigt wird, wenn die Presse einmal nicht benötigt wird.

Funktionsablauf: Wenn die Klappen geschlossen sind, sind die Gasfedern neutral, d.h. die Klappen werden durch ihr eigenes Gewicht in dieser Position gehalten. Zum Öffnen werden die Klappen von Hand etwas angehoben. Nach ein paar Grad übernehmen die Gasfedern die Arbeit und öffnen die jeweilige Klappe bis zum gewünschten Öffnungswinkel von ca. 50°.

Bei der Auslegung der Gasfedern waren zwei Punkte enorm wichtig:

  • Die Gasfedern sind zunächst einmal auf die jeweilige einzelne Klappe ausgelegt. Wenn aber beide Klappen zusammen angehoben werden, arbeiten die Gasfedern im Team, d.h. das Anheben ist genauso einfach, wie wenn jede Klappe einzeln angehoben wird – obwohl sich für die obere Klappe der Drehpunkt verändert!
  • Es muss sichergestellt werden, dass die Klappen nie unkontrolliert nach unten fallen können, auch nicht auf den letzten 10 – 20°. Denn dies könnte zu einer Beschädigung der Vakuum-Membran führen und damit eine sehr kostenintensive Reparatur zur Folge haben.

Wird die Maschine nicht mehr benötigt, so lässt sie sich platzsparend “zusammenfalten” und in eine Ecke schieben. Auch hier sorgen die Gasfedern dafür, dass die Klappen fest in der jeweiligen Position stehen und sich nicht hin- und herbewegen.

Funktion der Maschine

Sie ist nicht nur für das Furnieren von Gegenständen vorgesehen. Ihr größter Vorteil liegt darin, dass damit Formteile verleimt werden können. Man fertigt ganz einfach eine Gegenschablone, legt diese auf den Tisch der Presse, legt das noch gerade Werkstück darüber und schließt die Klappe mit der Vakuum-Membran. Das jetzt aufgebaute Vakuum presst das Werkstück gegen die Schablone und bringt es damit in die gewünschte Form.

Übungsschleuse Universität

Ist die Vakuum-Furnierpresse geschlossen, verhalten sich die Gasfedern neutral. Die Klappen öffnen nicht selbständig.

Die Zugangstür zum Labor – geschützt durch die Schleusensteuerung, Baureihe Schalterprogramm SP.

Zum Arbeiten wird die obere Schutzklappe durch die Gasfedern sicher offen gehalten. Die untere Klappe mit der Vakuum-Membran liegt über dem zu furnierenden Werkstück. Ist der Prozess abgeschlossen, werden die mechanischen Verriegelungen gelöst. Die Membran-Klappe öffnet aber erst wieder, wenn sie tatsächlich soll, d.h. wenn man sie von Hand etwas anhebt. Den Rest erledigen die Gasfedern!

Vakuumpresse Gasfeder hält Schutzdeckel offen

Der Schutzdeckel ist hochgeklappt und wird sicher durch die Gasfedern offen gehalten.

Der Reinraumbereich des Umkleideraums ist deutlich getrennt vom „unreinen“ Bereich

Auch wenn beide Klappen gleichzeitig offen sind, ist das für die Gasfedern kein Problem.

Blick in den Umkleidebereich

Wenn die Vakuum-Furnierpresse mal nicht benötigt wird, kann sie platzsparend zusammengeklappt werden.

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