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DICTATOR Schleusensteuerung im Universitätsklinikum St. Pölten

Keimfreie Medikamente aus der Krankenhausapotheke

Das Universitätsklinikum St. Pölten in Niederösterreich wird in mehreren Stufen ausgebaut. Bis 2020 soll es ein Vorzeigeklinikum auf modernstem Stand der Technik werden.

2013 entstand das Logistikzentrum, welches auch weitere umliegende Kliniken versorgt. Bestandteil des Logistikzentrums ist u.a. die klinikeigene Apotheke, die die reibungslose Versorgung mit Medikamenten, Spezialnahrungen sowie Zytostatikalösungen sicherstellt, die zum Teil selbst hergestellt werden.

Für die Herstellung von Medikamenten gelten höchste Reinheits- und Hygieneanforderungen, insbesondere für Zytostatikalösungen. Der Zugang zu bestimmten Räumen darf nur über Schleusen erfolgen. Auch das Verlassen von Räumen muß z.T. über Schleusen zum Ablegen der Arbeitskleidung, zur Desinfektion etc. erfolgen.

Das Logistikzentrum hat 7 Schleusenanlagen mit insgesamt 24 Türen. Die Steuerung der Türabhängigkeiten erfolgt komplett ohne SPS-Steuerung ausschließlich über die absolut kinderleicht zu programmierenden DIP-Schalter an den Steuerterminals – direkt an den Türen.

Krankenhaus Reinraumschleuse Bedienterminal

Einige der Türen in den Schleusenanlagen sind ausgewiesene Fluchtwegtüren. An ihnen wurden die nach EltVTR geprüften DICTATOR Fluchtwegterminals eingesetzt, die zusätzlich zu den Funktionen der Schleusensteuerung auch die sichere Fluchtmöglichkeit gewährleisten.

Die Zeitsteuerung des DICTATOR Schleusensystems sorgt in den Umkleide- und
Desinfektionsschleusen dafür, daß die Türen zum Verlassen dieses Schleusenbereichs erst nach einer einstellbaren Zeit öffnen.

In das DICTATOR Schleusensystem wurden auch die Kartenleser des Zugangskontrollsystems des Krankenhauses eingebunden.

Es hat sich auch in diesem Einsatzfall als extrem flexibles, kinderleicht zu programmierendes und dank der Steckbarkeit der Verbindungsleitungen auch als einfach zu montierendes System bewiesen.

Reinraumschleuse Fluchtweg und Zeitterminal

Beispiel zur Programmierung:
In der untenstehenden Abbildung ist eine Schleuse mit insgesamt 5 Türen zu sehen.

Die Abhängigkeiten zwischen den Türen werden über die Position der DIP-Schalter in den jeweiligen Steuerterminals festgelegt.

Ist die Tür geöffnet, so dürfen die Türen 111 und 130 nicht geöffnet werden, die Türen 131 und 120 sind ohne Bedeutung. Ist die Tür 111 geöffnet, dann dürfen die Türen 100 und 130 nicht geöffnet werden usw. Die in der Matrix aufgeführten Zeichen “+” “-” und “0” sind auch als Positionen der DIP-Schalter an den Steuerterminals gekennzeichnet, so daß die Schalter ganz einfach nur in die Position gebracht werden müssen, die in der danebenstehenden Matrix aufgeführt werden.

Schleuse Krankenhaus Türen Grundriss
Matrix
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